Pressebericht Otto Musfeldt Bestattungen

Die Luruper Nachrichten schreiben über Otto Musfeldt Bestattungen am 8.2.2017:

Vanessa Fillmer ist geprüfte Bestattungsfachkraft

Junge Frau führt altes Eidelstedter Beerdigungsinstitut

Wir Menschen verdrängen den Gedanken an den Tod nur allzu gern. Dabei leben wir mit ihm von der ersten Sekunde unserer Geburt an. „Alles hat seine Zeit“, wissen wir. Es ist daher vernünftig, sich rechtzeitig mit dem Unausweichlichen zu beschäftigen. Hilfe und Unterstützung gibt uns eine Bestatterin oder ein Bestatter – in Eidelstedt zum Beispiel Vanessa Fillmer, die in der Kieler Straße 611 das 1945 gegründete Beerdigungsinstitut Otto Musfeldt übernommen hat. Zusammen mit fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzt sie die Tradition der Firma fort.

„Was bewegt eine junge Frau, den Beruf der Bestatterin zu ergreifen?“ „Den Anstoß erhielt ich, als vor 15 Jahren meine Oma verstarb, die ich in den letzten Jahren ihres Lebens begleitet habe“, sagt Vanessa Fillmer.

Wenn ein Mensch den Tod vor Augen habe, gibt es noch viel zu klären. Das fängt bei der Frage an, ob es eine Trauerfeier geben soll, ob man auf dem Friedhof beerdigt werden möchte oder im Friedwald oder eine Seebestattung gewünscht wird. „Auch die Kosten einer Beerdigung spielen eine Rolle“, so Vanessa Fillmer. „In der Regel gehen alte und kranke Menschen dem Unvermeidlichen ruhiger entgegen, wenn sie alles geregelt haben, was nur irgend zu regeln ist und ihre nächsten Angehörigen nicht zusätzlich belastet werden. „Es ist für Ehepartner, Kinder und Enkelkinder ohnehin schwer, sich mit der Tatsache abzufinden, dass es den geliebten Menschen nicht mehr gibt.“

Was Vanessa Fillmer zusätzlich bewog, sich zur geprüften Bestatterin ausbilden zu lassen, ist die Trauerarbeit, die heute als immer notwendiger erkannt wird. Niemand kann sie ohne fremde Hilfe bewältigen. Der Beruf des Bestatters erfordert letztlich auch psychologische Kenntnisse, die in der Ausbildung von studierten Fachkräften vermittelt werden. „Wir müssen die einzelnen Menschen mit ihren Gedanken und Gefühlen wahrnehmen. Was wir für unsere Arbeit zurück bekommen, ist Dankbarkeit“, sagt die geprüfte Bestatterin. Und das sei mehr als man in der Regel in vielen anderen Berufszweigen mit nach Hause nehmen könne.

Das Beerdigungsinstitut Otto Musfeldt ist auf allen Hamburger Friedhöfen tätig, ob in Ohlsdorf, in Niendorf oder Altona. Ganz besonders liegt der Bestatterin natürlich der Stadtteil Eidelstedt am Herzen. Hier Kontakte zu knüpfen, die Verwurzelung mit der heimatlichen Umgebung kennen zu lernen, sei ihr ein persönliches Anliegen. In Schleswig-Holstein geboren, kennt sie den Menschenschlag im Norden, dennoch sei es wertvoll auch die heimatliche Geschichte zu erforschen und etwas über die Menschen zu erfahren, die hier leben und gelebt haben.

 

By | 2017-02-09T09:29:10+00:00 Donnerstag, Februar 9, 2017|Beerdigungen|0 Kommentare

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